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Clean Living - Bist du dabei?

By Januar 25, 2017

Clean Eating ist ja momentan, im wahrsten Sinne, in aller Munde. Aber was ist eigentlich mit Clean Living? Wir achten genau darauf, was wir essen, damit der Körper gesund und fit bleibt, aber unsere Wohnung stopfen wir voll bis unter die Decke. Dabei kann gerade das total belastend sein und nerven! Die vielen Dinge, die ich in meiner 70qm Wohnung so horte - Tendenz steigend - gehen mir manchmal echt auf die Nerven. Bei mir als Bloggerin stapeln sich mittlerweile alte, umgesetzte DIY-Ideen, Bastelmaterial, genähte Kissenhüllen, und Dekoartikel in allen Ecken. Hinzu kommt, dass mich hübsche, neue Dinge gerade zu magisch anziehen. Und im weg werfen bin ich ganz schlecht. Das Problem, man hat seine Keller-Leichen doch immer im Hinterkopf und es geht ganz schön ans Geld. Das soll jetzt aufhören und ich versuche mich jetzt mal im Clean Living. Machst du mit?



Als ich meinem Partner von der Idee erzählt habe kam nur ein "Ausgerechnet du? Guck dich mal hier um, du bist die Königin des Krims Krams". Und, ich muss zähneknirschend zugeben, da hat er recht. Ich bin da ja ehrlich mit mir selbst, und gebe auch zu, so ganz werde ich das nicht aus mir heraus bekommen. Ich liebe einfach schöne Dinge, das ist ja auch der Grund für diesen Blog. Aber ich will darauf achten, nicht mehr alles und sofort in den Warenkorb fallen zu lassen, ist ja schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung. Ich habe mich zuletzt selbst dabei ertappt, wie ich einfach direkt gekauft hab, ohne groß zu überlegen, ob ich es wirklich brauche oder es gerade einfach nur toll finde. Natürlich keine mega teuren Sachen aber gerade diese kleinen Anschaffungen sind es ja, die die Wohnung voll stopfen und den Geldbeutel leeren.


















Ich habe also beschlossen, mich vom alten Ballast zu trennen und nicht mehr einfach drauf los zu kaufen. Vielmehr möchte ich mich auf einzelne Produkte beschränken, die mir wirklich gefallen und auch nutzen. Das heißt jetzt nicht, dass ich ab sofort nur noch überlebenswichtige Dinge kaufen werde - auch ein schöner Blumenstrauß auf dem Tisch kann wichtig sein. Aber kopfloses kaufen und horten soll jetzt ein Ende haben. Und ich möchte versuchen erst einmal eine Zeit lang zu schauen, ob ich die Dinge wirklich brauche. Wenn man mal auf etwas gewartet hat, ist die Freude darüber doch gleich viel größer.

Als Grundschritt, sozusagen, fürs Clean Living habe ich mir vier Grundfragen überlegt, die man sich bei jedem Produkt, das neu gekauft (oder auch ausgemistet) wird, stellen sollte.


Brauche is es wirklich: Wenn du die Frage mit "nein" beantworten kannst, ist ja klar - Kauf es nicht! Und nicht selbst betrügen. Ich sehe mich da auch schon im DM vorm neusten 'super-cremigen-extra-Schaum-Duschgel mit super ansprechendem Etikett', stehen:
Ich: "Brauche ich das wirklich?"
auch Ich:"Ja klar, das ist super cremiges extra Schaum Duschgel. Und hast du das hippe Etikett gesehen? Worauf wartest du..."
wieder Ich:"Ja aber, daheim steht doch noch Duschgel und es ist gerade mal 1/3 leer"
auch Ich:"Ja aber es ist doch sup.."
wieder Ich (hoffentlich): "Halt die klappe, du hast noch Duschgel daheim. Sei jetzt vernünftig"
auch ich:"Spielverderber"

(Und ja, auch das 10. Duschgel müllt die Wohnung voll und ist Geldverschwendung. Ein Duschgel macht genauso sauber ;) Clean Living gilt nicht nur für Teelichter und Co. - sorry meine Lieben...)

Habe ich Platz dafür? Alle, die auch in einer Wohnung ohne großartig benutzbares Kellerabteil wohnen, wissen was ich meine. 

Nutzt es mir etwas?
Das klingt ziemlich Spaß befreit aber so hart ist es ja auch nicht gemeint. Clean Living bedeutet nicht, dass man jetzt auf alles verzichten muss und nur noch Kissen aus alten T-Shirts nähen darf. Manchmal braucht man auch etwas wirklich, um sich eine Freude zu machen. Auch das ist wichtig. Aber der 100. Teelichthalter im Schrank ist irgendwann eben einfach nur noch überflüssig.

Habe ich eine Alternative zuhause?
Meine Lieblingsfrage. Sie meint, ob es die Möglichkeit gibt, auch mit den Dingen, die ich schon zuhause habe, eine Veränderung zu bewirken, sodass ich vielleicht gar nichts neues brauche. Vielleicht kann man etwas upcyclen? Gerade für diese Kategorie möchte ich mir ein paar Sachen einfallen lassen und dann hier vorstellen.


Natürlich müssen nicht alle Fragen zutreffen, damit man sich etwas neues zulegen kann. Es dient einfach nur dazu, nicht übereilt und aus einer Laune heraus Geld auszugeben und die Wohnung zu überladen. Sondern sich auf ausgewählte Produkte zu beschränken, auch mal was weg zu werfen, und vielleicht sogar mal etwas "upzucyclen". Das dient dann sogar der Umwelt...

Jetzt wo das Prinzip klar sein dürfte, steht die Frage im Raum, wie fangen wir an?




Schritt 1: Ausmisten! Ich weiß, es nervt und man muss sich dazu echt aufraffen. Aber es ist im Grunde das Wichtigste. Denn erst wenn der ganze alte Ballast weg ist kann man aufhören neuen anzuschaffen. ;)

Man muss dafür auch nicht jeden Raum Schritt für Schritt entrümpeln. Bau das Ausmisten doch einfach in deinen Alltag ein. Immer, wenn dir wieder einer dieser "brauche ich sicher irgendwann mal"-Gegenstände über den Weg läuft: Weg damit! Wenn du an der Altkleidersammlung vorbei kommst, die seit Wochen in der Ecke steht: Pack es an! Immer, wenn du gerade wieder in der Krims-Krams Kiste suchst und nichts findest: Leere sie aus - jetzt! Oder überlege dir doch mal beim nächsten Neukauf, was du dafür zuhause von den alten Sachen weg werfen kannst. So mistest du Schritt für Schritt aus und befreist dich von dem unwichtigen alten Zeug. 

Ich freue mich, wenn du vielleicht auch Lust hast mein kleines Clean Living Experiment auszuprobieren und mich an deinen Erfahrungen teil haben lässt. Ich werde das Thema hier in nächster Zeit immer mal wieder aufgreifen, berichten wie es bei mir so läuft und einige Tipps parat haben! 

Ich freu mich drauf. 

Bis bald, 

eure Goldmarie 



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7 Kommentare

  1. Was für eine wunderbare Idee.
    Bei mir sammelt sich auch so unwahrscheinlich viel an und trennen kann ich mich auch nur ganz schlecht. Die Ausreden sind ja auch immer so gut - das brache ich vielleicht mal noch für ein Fotoshooting, daraus kann ich noch dies und jenes Basteln. Und ein Verpackungsopfer bin ich außerdem. Na mal sehen, ob sich meine Wohnung auch bald etwas leeren wird. Also immerhin habe ich schon einen Rucksack mit Sachen für den Flohmarkt (o.k. den habe ich im Herbst gepackt - dann war aber nie das Wetter gut ....)
    Liebe Grüße
    Manja

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    1. Ja, die Ausreden kenne ich auch alle... Und bei mir ist es ein Korb mit Sachen für den Flohmarkt... :D Mach doch mit und berichte mir von deinen Erfahrungen. Zusammen schafft man es bestimmt besser als alleine mit dem inneren Schweinehund.

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  2. Ein toller Beitrag und ein super Vorsatz für's neue Jahr. Ich werde mich direkt mal ans ausmisten machen und hoffentlich Schritt für Schritt zum Clean Living wechseln.
    Freue mich schon auf die Fortsetzung
    Liebe Grüße

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  3. Ein wirklich schöner Beitrag, der gerade auch bei mir selbst das Thema NO.1 ist. Denn auch ich gehöre zu jenen Persönchen die sich als kleiner 'Messie' bezeichnen würden. Und zum Jahreswechsel habe ich beschlossen 'Jetzt ist gut!' Da wir einen neuen Kleiderschrank brauchten, habe ich einen beim Schweden selbst geplant - und zwar so, dass ich in jedem Fall meinen alten Kleiderschrank ausmisten musste. Und die Ausrede mit dem Keller geht bei mir nicht - wir haben keinen Keller ;) Jaaaa... und so habe ich doch tatsächlich 6 große Müllsäcke + mein Mann 3 Müllsäcke zur Kleidersammlung gegeben. Inzwischen habe ich auch im Bad ausgemistet. Ich habe mir vorgenommen, bis zum Frühling alle Zimmer ausgemistet zu haben. Also ich bin schon mitten im 'Clean Living Rausch' ;) und bisher macht es sogar Spaß. Nicht mal mein Schweinehund muckt auf und DU schaffst das natürlich auch.

    Ganz viele liebe Grüße, Liane

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  4. Eine wirklich spannende Idee, ich denke das werde ich beim Frühjahrsputz mal versuchen :)

    Liebe Grüße,
    Jasmin.

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  5. Eine schöne Idee - ich wünsche Dir da viel Erfolg! Ich bin seit ca . 3 bis vier Jahren dabei, kontinuierlich immer mal wieder auszumisten, zu sortieren und DInge, die ich nicht mehr benötige zu verkaufen, zu verschenken oder zu spenden. Und es ist so ein tolles Gefühl, sich endlich aufzuraffen und loszulegen! Voll gut! Also wünsche ich Dir schnelle erste Erfolgserlebnisse, damit Du mit Spaß weiter machst und Freude am Ausmisten findest.
    Viele liebe Grüße! Julika

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  6. Ach, du hast so recht! Man muss eigentlich nicht immer alles besitzen und ich ertappe mich auch oft dabei, dass ich zu viele Produkte in meinen Warenkorb räume und dann ähnliche Stücke in den Untiefen meiner Kleiderschränke entdecke! Ich bin gespannt auf deine Fortschritte und wünsche Dir ganz viel Erfolg!

    Liebe Grüße,
    Rebekka

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